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U15 gewinnt im Rheinlandpokal
SpVgg1958 Trier- SV Eintracht Trier II 5 : 3 n.E. (2:2) (2:2)
Unsere u15 kam im Lokalderby gegen die Eintracht zuerst gar nicht ins Spiel. Große Lücken im Zentrum, ließen den spielstarken Gästen immer wieder Möglichkeiten ihr Passpiel aufzuziehen. Die Löwen waren immer einen Schritt zu spät am ballführenden Gegenspieler und liefen meist hinterher. Ein Fehler auf der rechten Abwehrseite der Löwen, nutze die Eintracht zum 0:1 Führungstreffer (6. Minute). Die Gäste, die übrigens keinen Spieler der Regionalligamannschaft einsetzten, bestimmten weiterhin das Spielgeschehen und in Minute 16. erhöhten sie durch einen Sonntagsschuss ins linke obere Eck nicht unverdient auf 0:2. Die Mannschaft von Trainer Fatih mühte sich ins Spiel reinzukommen, doch bis kurz vor der Halbzeit konnte sie kaum gelungene Offensivaktionen zeigen. Erst in der 35. Minute schlossen sie eine gelungene Ballsrafette mit dem 1:2 Anschlusstreffer ab. Dieses Tor rüttelte die Löwen scheinbar wach und sie legten in der Nachspielzeit, (35+2) nach einem lang gespielten Freistoß in den Strafraum, sogar den Ausgleich nach.
In der zweiten Hälfte zeigten die Gastgeber eine wesentlich engagiertere Leistung und gingen in der 38. Minute nach einem Eckball in Führung. Doch der gut leitende Schiedsrichter erkannte den Treffer aufgrund eines Offensivfouls nicht an. Der Eintracht gelangen jetzt kaum noch gute Offensivaktionen, da die Spvgg die Räume eng machte und in der Verteidigung sicher stand. Lediglich ein Freistoß sorgte nochmal für Gefahr, den der Löwenkeeper über die Latte lenkte. Die Jungs in schwarz kamen zwei- dreimal vor das Eintrachttor, allerdings fehlte zur Führung immer das letzte Quäntchen Glück.
So musste nach gespielten 70. Minuten das Strafstoßschießen über Sieg und Niederlage entscheiden. Hier sollte der Löwenkeeper zum Matchwinner avancieren. Gleich den ersten Strafstoß hielt er und das sollte seinen Mannschaftskameraden die nötige Sicherheit bei der Ausführung ihres Elfmeters geben. Die ersten beiden Schützen der Spvgg trafen sicher zum zwischenzeitlichen 2:1. Der dritte Eintrachtspieler scheiterte dann wieder am Löwenkeeper und die Spvgg erhöhte auf 3:1. Der vierte Schütze der Gäste entschied dann durch seinen verschossenen Strafstoß das Elfmeterschießen vorzeitig zu Gunsten der Spvgg.
Trainer Fatih zeigte sich nach dem Spiel stolz und zufrieden. Von den ersten 30 Minuten mal abgesehen hätte seine Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt und nach dem weiteren Spielverlauf am Ende auch nicht ganz unverdient das Viertelfinale im Rheinlandpokal erreicht.